Ein Überblick über unsere Vereinsgeschichte mit vielen Rückschlägen:



1935: Der „Salzburger Eishockey- und Tennisclub“ (SETK) feiert den ersten in der Chronologie gefundenen Sieg: 2:1 gegen den Villacher SV

1945-1960:
Eishockey auf Natureis in Nonntal, doch mangels Eisstadion wechselten die Spieler nach Kitzbühel, der Verein wurde aufgelöst.

1960:
Bau der Kunsteisbahn im Volksgarten. Bis 1962 Spielgemeinschaft SEV-Kitzbühel



Herbst 1967: Aus einer Fusion SEV und ASV wird der HC Salzburg: Klubführung mit Harry Westreicher, Peter Wehrhan, Dieter Weber, Dieter Kütt; 1969 übernehmen Alois Hanselitsch, Viktor Lindner und Wehrhan die Führung

1972: Der HCS wird Oberligameister und ersetzt erstmals Absteiger EK Zell in der 1965 gegründeten Bundesliga. 1972/73 (im ersten Jahr mit Helmpflicht in Österreich!) ist Adelbert St. John erster Spielertrainer einer Salzburger Bundesliga-Mannschaft, die Legionäre sind Jack Brewer und Ron Roberts, der 57 von 127 HCS-Saisontoren schießt; HCS beendet die Saison auf Platz 7.

1974/75: Der HCS wird trotz Liga-Schützenkönigs Darrell Knibbs (33 Tore in 28 Spielen) nur Achter und Letzter

1975/76: HCS mit Spielertrainer Walter Znenahlik, Goalie Klaus und den Legionären Lilyholm und Klatt beenden die bis dato beste Saison auf Platz vier – bisheriger Höhepunkt.

1977/78: Die erste Eishockey-Euphorie dank Rick Cunningham und Roger Lamoureux, HCS wird Vierter nach der Semifinalniederlage gegen den KAC.

1978/79: Erstes Jahr des späteren Nationalspielers Robin Stadler in Österreich (als Ausländer), HCS mit Bob de Piero, Steven Polgar und Mike Heckl unter Coach Daski dennoch nur Letzter. Erwin Klaus verliert den Kampf gegen den Krebs und verstirbt.

1980: Überdachung der Kunsteisbahn Volksgarten. Aufrüstung des „HC Scharlachberg Salzburg“ mit Coach John Mason, Österreich-Debüt des Halb-Salzburgers Brian Stankiewicz, die ÖEHV-Auswahlspieler Michael Herzog, Herbert Haiszan und Hans Schuller kommen als Verstärkungen, Ex-NHL-Spieler Ron Lalonde und Jerry Byers als Legionäre. Zeitweiligem Höhenflug und Publikumseuphorie folgt ein sportlicher Absturz nach Weihnachten auf Platz sieben.


1981/82: Der HCS ist erstmals ein Titelkandidat: Mi den „Austros“ Stankiewicz, Hutz, Polgar, Stornik und Neuzugang Edi Lebler und den Legionären Mike McParland und Peter Shier wird die Liga aufgemischt. An 8.12. 1981 wird der KAC im Volksgarten mit 15:3 vom Eis geschossen. Doch das Team hat alle Budgets gesprengt: Die Saison wird auf Rang vier beendet, danach Konkurs.

1982: Gründung des Salzburger Eissportclubs (SEC) als Nachfolger unter Präsident Arnold Henhapl und Obmann Peter Marterbauer, Nationalliga 1982 bis 1986.

1986/87: Aufstieg des SEC (Präsident Franz Klingspigl, Obmann Robert Salfenauer) in die Bundesliga mit den Legionären Tom Roulston, Doug Hicks, Mike Zanier und Ted Pearson, dennoch nur Letzter bzw. Platz 7.


1987/88: Aufrüstung. Neuer Hauptsponsor Dietrich Mateschitz mit Red Bull, Coach Polgar, Legionäre Viktor Schalimov und Dergej Kapustin sowie Greg Holst aus Innsbruck gekommen, im Tor Michael Rudmann, Hicks wurde weiterverpflichtet. SEC Vierter im Grunddurchgang (drei Punkte hinter dem Sieger KAC), in der Meisterrunde nach bereits latenten Geldproblemen nur Sechster und Letzter. Wenige Monate nach Saisonende Vereinsauflösung mangels Kapitals und Klubführung.

1988-1991: EC Morzg, EC Paris Lodron EC Tiefenbach in der Regionalliga Mitte, Tiefenbach zwei Mal Meister, 1991 Aufstieg des fusionierten EC Kaindl Salzburg in die Nationalliga (im Viertelfinale gegen Kapfenberg out, 7. Rang).

1993-2000: Salzburg nicht einmal in der 2. Leistungsstufe vertreten.

2000/2001: ECS-Obmann Reinhard Ratschiller gewinnt Mateschitz wieder als Sponsor und Partner, die Teilnahme an der „ÖEL/2. Division“ (i. e. Nationalliga) endet mit einem überraschenden Meistertitel (2:0 Sieg im Finale gegen Feldkirch), aber Verzicht auf Bundesliga-Aufstieg.

2001/2002, 2002/2003: Red Bulls jeweils Sieger des Nationalliga-Grunddurchgangs, in den Finali-Niederlagen gegen Feldkirch bzw. EK Zell. 2002 Schließung der Arena zu einer echten „Halle“.

2003/2004: Zweiter im Nationalliga-Grunddurchgang, aber 3-0 Finalsieger gegen EC Dornbirn und Aufsteiger in die Erste Bank Liga.

2004/05 Siebenter und Letzter Platz

2005/06 Vizemeister

2006/07 Erster Bundesliga-Meistertitel (im Finale gegen Villach)

2007/08
Zweiter Bundesliga-Meistertitel (im Finale gegen Laibach)

2008/09
Vizemeister

2009 Red Bulls Salute Sieger

2009/10 Continental Cup Sieger

2009/10 Dritter Bundesliga-Meistertitel (im Finale gegen Linz)

2010/11 Vierter Bundesliga-Meistertitel (im Finale gegen KAC)

 2011/12 Red Bulls Salute Sieger, aus im Play-Off Viertelfinale

 2012/13 Aus im Play-OFF Halbfinale

 2013/14 Bundesliga-Vizemeister, österr. Meister (im Finale gegen Bozen)

 2014/15 Fünfter Bundesliga-Meistertitel (im Finale gegen die Capitals)